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Segment
Frucht

Basics

Ebene der Geschäftsbeziehung B2B Produkte Fruchtzu­bereitungen, Fruchtsaft­konzentrate, Direktsäfte, Fruchtweine, natürliche Aromen und Getränkegrundstoffe Verarbeitete Rohstoffe Früchte (Hauptrohstoff für Fruchtzubereitungen: Erdbeeren; Rohstoffe für Fruchtsaftkonzentrate: Äpfel und Beeren)
Hauptmärkte Weltweit tätig Abnehmer Molkerei-, Eiscreme-, Backwaren-, Food Service- und Getränkeindustrie Besondere Stärken Maßgeschneiderte, innovative Produkte

Geschäftsentwicklung im
Segment Frucht

Umsatzerlöse und EBIT im Segment Frucht

Der Umsatz im Segment Frucht stieg im Geschäftsjahr 2015|16 um 2,0 % auf 1.083,4 Mio. €. Bei Fruchtzubereitungen lag der Absatz leicht über dem Vorjahresniveau, und auch gestiegene Verkaufspreise, verstärkt durch vorteilhafte Fremdwährungseffekte (v. a. USD, CNY, KRW und EGP), führten zu einem Umsatzanstieg um rund 8 %. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate hingegen ging der Umsatz v. a. aufgrund stark gesunkener Verkaufspreise für Apfelsaftkonzentrat aus der Ernte 2014 um rund 18 % zurück. Der Anteil des Segmentes Frucht am Konzernumsatz betrug 43,7 % (Vorjahr: 42,6 %).

Das Segment-EBIT betrug 58,8 Mio. € und lag damit auf Vorjahresniveau. Während der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen eine deutliche EBIT-Verbesserung auswies, wirkten sich die niedrigeren Apfelpreise der Kampagne 2014 und die damit verbundenen deutlich gesunkenen Konzentratpreise negativ auf die Margen im Fruchtsaftkonzentratgeschäft aus. Bei Fruchtzubereitungen gab es v. a. in den Regionen Europa, Nord- und Lateinamerika, Asien/Australien und Naher Osten/Nordafrika einen deutlich positiven Geschäftsverlauf, und auch gegenüber dem Euro stärker gewordene Währungen (v. a. USD, KRW und CNY) unterstützten den EBIT-Anstieg. Das Ergebnis aus Sondereinflüssen von –3,1 Mio. € ist primär auf das Restrukturierungsprojekt der Dirafrost FFI N.V., Herk-de-Stad|Belgien, zurückzuführen, wobei der Großteil der damit zusammenhängenden Einmalkosten bereits im Konzernjahresabschluss 2014|15 bilanziert war.

Ergebnis aus Sondereinflüssen

Das Ergebnis aus Sondereinflüssen von –3,1 Mio. € ist primär auf das Restrukturierungsprojekt der Dirafrost FFI N.V., Herk-de-Stad|Belgien, zurückzuführen, wobei der Großteil der damit zusammenhängenden Einmalkosten bereits im Konzernjahresabschluss 2014|15 bilanziert wurde. Einige Aktivitäten der Dirafrost in Belgien wurden eingestellt und verlagert; ein Hauptziel des Projektes war die Verbesserung der Effizienz in der Produktion von gefrorenen Früchten und Fertigprodukten. 2014|15 hatten v. a. die Schließungskosten des Werkes Kröllendorf/Allhartsberg|Österreich und dessen Produktionsverlagerung nach Gleisdorf|Österreich das EBIT mit –6,7 Mio. € belastet.

Umsatzerlöse im Segment Frucht

EBIT im Segment Frucht

Umsatz nach Produktgruppen
2015|16

Marktumfeld

Fruchtzubereitungen

Im Fruchtzubereitungsgeschäft steht einem weiterhin geringfügigen Nachfragerückgang in der EU ein solides Wachstum in den außereuropäischen Märkten gegenüber. Die Marktentwicklung der Retail-Volumina an Trink- und Fruchtjoghurts zeigte im Kalenderjahr 2015 weltweit ein durchschnittliches Wachstum von rund 4 % (Quelle: Euromonitor), wobei der Konsum in Europa, Osteuropa (Ukraine und Russland) und im asiatischpazifischen Raum einen Rückgang aufwies. Zudem verlangsamen makroökonomische und politische Probleme die Marktentwicklung in den Regionen Naher und Mittlerer Osten und Argentinien. Dennoch konnte AGRANA in allen Regionen, mit Ausnahme von Nordamerika, eine positive Absatzentwicklung im Vorjahresvergleich erzielen.

Im Geschäftsjahr 2015|16 standen v. a. die Trends Gesundheit, Naturbelassenheit, Genuss und Convenience im Fokus. Konsumenten suchen nach neuen Geschmacksvariationen und legen besonderen Wert auf Produkte, die natürliche Inhaltsstoffe und einen hohen Fruchtanteil aufweisen. Des Weiteren werden auch Produkte nachgefragt, die einen natürlichen Energieschub bieten und den gesunden Lebensstil unterstreichen. Auch der „Greek“-Trend bestimmt den Joghurtmarkt weiterhin, v. a. durch die vielseitige Einsetzbarkeit in Hinblick auf Zielgruppe, Variationen oder Essenszeit. Entgegen dem Gesundheitstrend sind andere Konsumenten auch auf der Suche nach sogenannten „Brown Flavours“ (Schokolade, Karamell, Nougat) als Bestandteil ihres Desserts. Hier steht der Genuss im Vordergrund.

Fruchtsaftkonzentrate

Im Konzentratgeschäft ist der Trend zu Fruchtsaftgetränken mit niedrigem Saftgehalt ungebrochen. Bei hochfruchtsafthaltigen Getränken ist die Konsumentwicklung in Westeuropa weiterhin leicht rückläufig, konnte sich aber im für Apfelsaftkonzentrat wichtigsten Markt Deutschland stabilisieren. Das Preisniveau für Fruchtsaftkonzentrate hat sich in Europa trotz sehr guter Ernteprognosen im Jahr 2015 sowie handelspolitischer Einflüsse auf die Rohstoffmärkte (Ukraine und Russland) und deren Preisgefüge im Herbst 2015 erholt.

Rohstoff und Produktion

Die Rohstoffbeschaffung im Geschäftsjahr 2015|16 war einerseits makroökonomisch bedingt und andererseits auch witterungsbedingt durch außergewöhnliche Volatilitäten und zum Teil kritische Versorgungssituationen gekennzeichnet.

Nach guten Ernten zu Beginn des Kalenderjahres 2015 und daraus resultierend einer guten Versorgungslage und moderaten Rohstoffpreisen hat v. a. der ungewöhnlich heiße Sommer bei Beeren- und Steinfrüchten zu Versorgungsengpässen mit Preiserhöhungen geführt, die sich auch im Fruchtrohstoffportfolio der AGRANA auswirkten.

Die Währungsentwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar hat den Einkauf von tropischen Früchten sowie von weltweit gesourceten Ingredienzien (z. B. Pektin) verteuert.

Währungsrisiken im Einkauf, die nur durch ein lokales Rohstoffmanagement ausgeglichen werden konnten, gab es auch in anderen Ländern mit hoher Inflation wie in Russland, der Ukraine oder Lateinamerika.

Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate lagen die verfügbaren Apfelmengen in den Hauptverarbeitungsregionen in Europa (Polen und Ungarn) unter den Mengen des Vorjahres. Die trockenen Frühlings- und Sommermonate führten zu erheblichen Rohstoffpreissteigerungen zu Beginn der Apfelverarbeitungssaison, die bis in den November anhielten. Gegen Ende des Geschäftsjahres war allerdings wieder ein Abwärtstrend bei den Rohstoffpreisen zu beobachten. Die europäischen Fruchtsaftkonzentratwerke waren in der Kampagne 2015 durchschnittlich ausgelastet. In China verlief die Produktionssaison im Wesentlichen plangemäß auf Vorjahresniveau.

Die Beerenverarbeitungssaison war in Summe von guten Mengenverfügbarkeiten bei den Hauptfrüchten gekennzeichnet. Die Preise für die wichtigsten Rohstoffe (Erdbeere, Sauerkirsche, Schwarze Johannisbeere; ausgenommen Himbeere) lagen über dem Vorjahr.

Produktionsablauf
Fruchtzubereitungen

Produktionsablauf
Fruchtsaftkonzentrate

Investitionen

Die Investitionen im Segment Frucht betrugen 41,7 Mio. € (Vorjahr: 43,0 Mio. €) und betrafen sowohl Kapazitätserweiterungen als auch Instandhaltungsmaßnahmen:

  • Installation eines weiteren IQF1-Tunnels in Mexiko
  • Fertigstellung der Erweiterung und Erneuerung der Containerreinigungsanlage bei AGRANA Fruit in Australien
  • Erfolgreicher SAP-Roll-Out bei AGRANA Fruit in Brasilien
  • Neue Produktionslinie für Bananen auf Fidschi

1 Individually Quick Frozen (einzeln schockgefroren)

Geschäftsentwicklung im
Segment Frucht

Umsatzerlöse und EBIT im Segment Frucht

Der Umsatz im Segment Frucht stieg im Geschäftsjahr 2015|16 um 2,0 % auf 1.083,4 Mio. €. Bei Fruchtzubereitungen lag der Absatz leicht über dem Vorjahresniveau, und auch gestiegene Verkaufspreise, verstärkt durch vorteilhafte Fremdwährungseffekte (v. a. USD, CNY, KRW und EGP), führten zu einem Umsatzanstieg um rund 8 %. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate hingegen ging der Umsatz v. a. aufgrund stark gesunkener Verkaufspreise für Apfelsaftkonzentrat aus der Ernte 2014 um rund 18 % zurück. Der Anteil des Segmentes Frucht am Konzernumsatz betrug 43,7 % (Vorjahr: 42,6 %).

Das Segment-EBIT betrug 58,8 Mio. € und lag damit auf Vorjahresniveau. Während der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen eine deutliche EBIT-Verbesserung auswies, wirkten sich die niedrigeren Apfelpreise der Kampagne 2014 und die damit verbundenen deutlich gesunkenen Konzentratpreise negativ auf die Margen im Fruchtsaftkonzentratgeschäft aus. Bei Fruchtzubereitungen gab es v. a. in den Regionen Europa, Nord- und Lateinamerika, Asien/Australien und Naher Osten/Nordafrika einen deutlich positiven Geschäftsverlauf, und auch gegenüber dem Euro stärker gewordene Währungen (v. a. USD, KRW und CNY) unterstützten den EBIT-Anstieg. Das Ergebnis aus Sondereinflüssen von –3,1 Mio. € ist primär auf das Restrukturierungsprojekt der Dirafrost FFI N.V., Herk-de-Stad|Belgien, zurückzuführen, wobei der Großteil der damit zusammenhängenden Einmalkosten bereits im Konzernjahresabschluss 2014|15 bilanziert war.

Ergebnis aus Sondereinflüssen

Das Ergebnis aus Sondereinflüssen von –3,1 Mio. € ist primär auf das Restrukturierungsprojekt der Dirafrost FFI N.V., Herk-de-Stad|Belgien, zurückzuführen, wobei der Großteil der damit zusammenhängenden Einmalkosten bereits im Konzernjahresabschluss 2014|15 bilanziert wurde. Einige Aktivitäten der Dirafrost in Belgien wurden eingestellt und verlagert; ein Hauptziel des Projektes war die Verbesserung der Effizienz in der Produktion von gefrorenen Früchten und Fertigprodukten. 2014|15 hatten v. a. die Schließungskosten des Werkes Kröllendorf/Allhartsberg|Österreich und dessen Produktionsverlagerung nach Gleisdorf|Österreich das EBIT mit –6,7 Mio. € belastet.

Umsatzerlöse im Segment Frucht

EBIT im Segment Frucht

Umsatz nach Produktgruppen
2015|16

Marktumfeld

Fruchtzubereitungen

Im Fruchtzubereitungsgeschäft steht einem weiterhin geringfügigen Nachfragerückgang in der EU ein solides Wachstum in den außereuropäischen Märkten gegenüber. Die Marktentwicklung der Retail-Volumina an Trink- und Fruchtjoghurts zeigte im Kalenderjahr 2015 weltweit ein durchschnittliches Wachstum von rund 4 % (Quelle: Euromonitor), wobei der Konsum in Europa, Osteuropa (Ukraine und Russland) und im asiatischpazifischen Raum einen Rückgang aufwies. Zudem verlangsamen makroökonomische und politische Probleme die Marktentwicklung in den Regionen Naher und Mittlerer Osten und Argentinien. Dennoch konnte AGRANA in allen Regionen, mit Ausnahme von Nordamerika, eine positive Absatzentwicklung im Vorjahresvergleich erzielen.

Im Geschäftsjahr 2015|16 standen v. a. die Trends Gesundheit, Naturbelassenheit, Genuss und Convenience im Fokus. Konsumenten suchen nach neuen Geschmacksvariationen und legen besonderen Wert auf Produkte, die natürliche Inhaltsstoffe und einen hohen Fruchtanteil aufweisen. Des Weiteren werden auch Produkte nachgefragt, die einen natürlichen Energieschub bieten und den gesunden Lebensstil unterstreichen. Auch der „Greek“-Trend bestimmt den Joghurtmarkt weiterhin, v. a. durch die vielseitige Einsetzbarkeit in Hinblick auf Zielgruppe, Variationen oder Essenszeit. Entgegen dem Gesundheitstrend sind andere Konsumenten auch auf der Suche nach sogenannten „Brown Flavours“ (Schokolade, Karamell, Nougat) als Bestandteil ihres Desserts. Hier steht der Genuss im Vordergrund.

Fruchtsaftkonzentrate

Im Konzentratgeschäft ist der Trend zu Fruchtsaftgetränken mit niedrigem Saftgehalt ungebrochen. Bei hochfruchtsafthaltigen Getränken ist die Konsumentwicklung in Westeuropa weiterhin leicht rückläufig, konnte sich aber im für Apfelsaftkonzentrat wichtigsten Markt Deutschland stabilisieren. Das Preisniveau für Fruchtsaftkonzentrate hat sich in Europa trotz sehr guter Ernteprognosen im Jahr 2015 sowie handelspolitischer Einflüsse auf die Rohstoffmärkte (Ukraine und Russland) und deren Preisgefüge im Herbst 2015 erholt.

Rohstoff und Produktion

Die Rohstoffbeschaffung im Geschäftsjahr 2015|16 war einerseits makroökonomisch bedingt und andererseits auch witterungsbedingt durch außergewöhnliche Volatilitäten und zum Teil kritische Versorgungssituationen gekennzeichnet.

Nach guten Ernten zu Beginn des Kalenderjahres 2015 und daraus resultierend einer guten Versorgungslage und moderaten Rohstoffpreisen hat v. a. der ungewöhnlich heiße Sommer bei Beeren- und Steinfrüchten zu Versorgungsengpässen mit Preiserhöhungen geführt, die sich auch im Fruchtrohstoffportfolio der AGRANA auswirkten.

Die Währungsentwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar hat den Einkauf von tropischen Früchten sowie von weltweit gesourceten Ingredienzien (z. B. Pektin) verteuert.

Währungsrisiken im Einkauf, die nur durch ein lokales Rohstoffmanagement ausgeglichen werden konnten, gab es auch in anderen Ländern mit hoher Inflation wie in Russland, der Ukraine oder Lateinamerika.

Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate lagen die verfügbaren Apfelmengen in den Hauptverarbeitungsregionen in Europa (Polen und Ungarn) unter den Mengen des Vorjahres. Die trockenen Frühlings- und Sommermonate führten zu erheblichen Rohstoffpreissteigerungen zu Beginn der Apfelverarbeitungssaison, die bis in den November anhielten. Gegen Ende des Geschäftsjahres war allerdings wieder ein Abwärtstrend bei den Rohstoffpreisen zu beobachten. Die europäischen Fruchtsaftkonzentratwerke waren in der Kampagne 2015 durchschnittlich ausgelastet. In China verlief die Produktionssaison im Wesentlichen plangemäß auf Vorjahresniveau.

Die Beerenverarbeitungssaison war in Summe von guten Mengenverfügbarkeiten bei den Hauptfrüchten gekennzeichnet. Die Preise für die wichtigsten Rohstoffe (Erdbeere, Sauerkirsche, Schwarze Johannisbeere; ausgenommen Himbeere) lagen über dem Vorjahr.

Produktionsablauf
Fruchtzubereitungen

Produktionsablauf
Fruchtsaftkonzentrate

Investitionen

Die Investitionen im Segment Frucht betrugen 41,7 Mio. € (Vorjahr: 43,0 Mio. €) und betrafen sowohl Kapazitätserweiterungen als auch Instandhaltungsmaßnahmen:

  • Installation eines weiteren IQF1-Tunnels in Mexiko
  • Fertigstellung der Erweiterung und Erneuerung der Containerreinigungsanlage bei AGRANA Fruit in Australien
  • Erfolgreicher SAP-Roll-Out bei AGRANA Fruit in Brasilien
  • Neue Produktionslinie für Bananen auf Fidschi

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